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Lesssons learned oder doch besser: Wissensmanagement

Obwohl der Hype des positiven Denkens („Keine Probleme, nur Lösungen“ und „Bitte keine Schuldzuweisungen“) die emotionslose Analyse von Fehlern erschwert, kann unter dem Titel „Lessons learned“ doch ein Blick auf eventuelle Fehler (ja, die gibt es immer noch, da kann man noch so positiv denken …) geworfen werden.

Ein interessanter Blog hat sich überhaupt auf dieses Thema spezialisiert, hier der Link.

Interessant der Hinweis, dass Lessons Learned eigentlich besser als Teil des Wissensmanagements im Projektmanagement verstanden und praktiziert werden sollte. Vielleicht können wir auf diesem Weg noch effektiver zu einem umfassenden Erfahrungslernen gelangen.

Um nicht missverstanden zu werden: Notorischen Pessimismus und Fehleranalysen die regelmäßig mit der Benennung von Personen enden, die an allem schuld sind, mag ich auch überhaupt nicht. Aber es gibt manchmal auch Fehlbesetzungen in Projekten und wo man die richtige Person auf den richtigen Job setzen kann, sollte man das auch tun. Das dass für manche Beteiligten unangenehm ist, kann man durch flankierende Maßnahmen abfangen, aber es sollte nicht ein ganzes Projekt zum Opfer übertriebener Rücksichtnahmen durch Tabuisierung von Kritik werden.

 

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