in Agilität, Software-Engineering

Was ist in einem IT-Projekt wann festzulegen?

Für meinen Beitrag zum Thema „Die Praxis agiler Projekte“ im Rahmen des ADV-Rechtstags am 22. Oktober 2013 habe ich mir auch überlegt, was man denn bei agilen Projekten zu Beginn offen lässt, während es bei einem Wasserfallmodell schon zu Beginn im Detail fixiert wird. Man übernimmt ja ganz schnell die allgemeine Aussage, dass man bei einem agilen Vorgehen sich schrittweise, iterativ etc. dem Ergebnis nähert, aber was steckt hier im Detail dahinter?

Das Ergebnis war in dieser Deutlichkeit doch überraschend, vieles ist bei agilen und nicht agilen Projekten gleich, nur in zwei Bereichen ist der Einfluss relativ deutlich. Das ist in der nachfolgenden Grafik im Überblick dargestellt.

Kurz gesagt: Nur die Planung von Zwischenterminen und die Detailgestaltung der Funktionalität wird nach hinten geschoben, alles andere ist sinnvollerweise genauso zu Beginn zu klären. Zusätzlich engen aber Style- und Behavior-Guides die Gestaltungsspielräume des „Wie“ ein. Trotz all dieser Einschränkungen bzw. Vorgaben gibt es aber immer noch sehr viel Gestaltungsspielraum und es ist absolut sinnvoll, diesen zu nutzen. Es ist absolut nicht sinnvoll, diese Details abstrakt zu klären, die Begegnung mit konkreten Lösungen wirft zu viel über den Haufen.

AgileProjekte-Kriterien_public3

Ich erinnere an die Regel von Mary und Tom Poppendieck, Entscheidungen möglichst spät zu treffen >

 

 

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